Am Ende war die Tat – Elizabeth George

Inhalt:
Chief Inspector Lynleys Frau Helen ist einem scheinbar willkürlichen Akt brutaler Gewalt zum Opfer gefallen. Am schlimmsten jedoch ist die Erkenntnis, dass ein Zwölfjähriger die Tat verübte ... Wer ist dieser Joel Campbell? Und warum hat er geschossen? Die Spur der schrecklichen Bluttat führt nach North Kensington, in eine der ärmsten Gegenden Londons. Dort erlebt Kendra Osborne eines Abends eine böse Überraschung, als plötzlich ihr Neffe Joel und seine zwei Geschwister vor der Tür stehen. Die Großmutter hat sie dort zurückgelassen, nun soll Tante Kendra sich um sie kümmern. Doch die junge Frau ist hoffnungslos überfordert. Und so schließt Joel im verzweifelten Versuch, sein Leben am Rande der Gesellschaft allein zu meistern, einen Pakt mit dem Teufel ...

Englischer Titel: What came before he shot her

Seitenanzahl: 672
Preis: 9,95 € (deutsch, Taschenbuch) / 8,10 € (englisch, Taschenbuch)

Meine Meinung:
Gleich zu Anfang des Buches bemerkt man die Detailtreue, die Elizabeth George auszeichnet. Sie beschreibt die Protagonisten und die Umgebung, in der sich diese fortbewegen, sehr genau. Dennoch erscheint ihr Schreibstil keinesfalls langatmig – durch eben diese Detailtreue findet man sich sehr gut in die Geschichte hinein und sieht die Straßen Londons praktisch vor sich.
Der Titel passt außerdem sehr gut – sowohl der englische als auch der deutsche – denn Die Tat war wirklich erst am Ende. Elizabeth George legt mehr Wert darauf, den Weg zur Tat hin zu beschreiben, als die Tat selbst und die Konsequenzen, die diese nach sich zieht.
Joel Campbell macht eine radikale Verwandlung durch: vom verantwortungsbewussten und liebevollen Bruder zum Kriminellen.
Erst im Laufe des Buches offenbart sich das volle Ausmaß des Leids, das die Campbell Kinder bereits mit jungen Jahren durchleben mussten.
Ein vollkommen gelungener Bestseller.

Bewertung:
15.6.10 16:42
 


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