19 Minutes – Jodie Picoult

Inhalt:
Nach seiner unaussprechlichen Bluttat in der Sterling Highschool zweifelt niemand an der Schuld des siebzehnjährigen Peter Houghton. Doch während der kleine Ort mit den Folgen dieser neunzehn Minuten zu ringen hat, wird das Rätsel um den Ablauf der Tragödie immer größer.
Josie Cormier, die Tochter des Richters des Falles und gleichzeitig Peters ehemalige beste Freundin, soll dessen Unschuld beweisen, aber sie kann sich an nichts erinnern – oder etwa doch?

Deutscher Titel: Neunzehn Minuten

Seitenanzahl: 656
Preis: 7,90 € (englisch, Taschenbuch) / 9,95 € (deutsch, broschiert)

Meine Meinung:
Jodie Picoults Buch hat einen interessanten Aufbau. Die Ereignisse werden nicht in chronologischer Reihenfolge beschrieben, sondern scheinen recht willkürlich aufgezählt. So fängt das Buch zum Beispiel am Tag des Amoklaufes an, darauf folgt eine Rückblende von 6 Jahren, danach werden die Ereignisse 10 Tage nach dem Amoklauf beschrieben, usw.
Die Kapitel starten mit Ausschnitten aus Peters » Abschiedsbrief « und sind in einzelne Abschnitte eingeteilt. In diesen finden die Begebenheiten meist ein abruptes Ende und werden zu einem späteren Zeitpunkt des Buches weiter- bzw. zu Ende geführt. Dies regt zum Weiterlesen an. Einzelne Passagen werden auch vollständig ausgelassen, sodass erst am Ende die ganze erschreckende Wahrheit ans Licht kommt.
Picoult beschreibt die Beziehungen zwischen den einzelnen Protagonisten sehr authentisch und zeigt, wie wenig man von einem Menschen mitbekommen kann, selbst wenn man mit ihm unter einem Dach lebt.

Bewertung:
6.7.10 13:38
 


bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Antje / Website (6.7.10 13:44)
Mich nerven die auch, aber ich wüsste nicht, was man gegen sie tun kann -.-

Sag mir Bescheid, wenn das Päkchen da ist. Ich will wissen, was du davon hälst und drüber bloggen will ich auch noch ^^


sasa / Website (6.7.10 22:27)
In welche Richtung soll diese Lektüre denn gehen?


namimosa / Website (7.7.10 11:09)
ach so...^^ ich dachte, das wäre dir mal ganz locker als schnappschuss gelungen. ich war schon neidisch auf dein können...^^ na ja, aber eigenltich klar, dass man in einer grotte, mit den lichtverhältnissen dort, nicht mal eben aus dem handgelenk heraus ein tolles foto schießen kann...

ich kann auch kein französisch mehr. dabei habe ich es 6 jahre lang gelernt... aber was man nicht braucht vergisst man soo schnell wieder.

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